Die Kita Läbihus aus Sicht der Eltern - März 2025
«Am Ende eines Tages sollen deine Füsse dreckig, deine Haare zerzaust und deine Augen leuchtend sein». (Autor*in unbekannt)
Wenn ich meine beiden Kinder, 3.5 und 6-jährig abends in der Kita abhole, dann tauche ich in eine Spielwelt ein, in einen Ort voller Ideen und Angebote. An das nach Hause gehen ist vorerst noch nicht zu denken, denn es muss noch gebastelt, im Sandkasten gelocht, Holzklötze transportiert, mit Montessori-Materialien gespielt, experimentiert, geklettert, mit Kreide geraffelt oder in einem Rollenspiel vertieft weitergespielt werden. Oft sind da auch noch andere Kinder, mit welchen durch den Besuch der Kita Freundschaften entstanden sind, die bei meinem Erscheinen laut rufen: «Achtung, dini Mama chunnt», damit meine Kinder sich dann verstecken können, oder die fragen: «chöi sie hüt zu üs cho übernachte?».
Die Kinder spielen miteinander und nebeneinander, manchmal wild und manchmal ruhig und fokussiert. Auf die Bedürfnisse und Wünsche jedes einzelnen Kindes wird von den Mitarbeitenden achtsam und verständnisvoll eingegangen. Der Kita-Alltag ist geprägt von liebevoll gestalteten Ritualen, kreativen jahreszeit- und themenspezifischen Aktivitäten und viel Raum und einem inspirierenden Angebot für die individuellen Interessen und das freie Spiel. Dabei bilden die Gruppenleiterinnen, Lernenden, Praktikantinnen und Zivildienstleistenden ein tolles Team und tragen alle ihren Teil dazu bei, dass sich die Kinder gehört und gesehen fühlen.
Abends berichtet die Gruppenleiterin mit viel Empathie inmitten all der Kinder vom vergangenen Tag und gewährt mir Einblicke in Erlebnisse - nicht selten mit einem leichten Schmunzeln. Die Regenhose, die von Matsch selbst stehen könnte, erzählt dabei den Rest. So ist dies ein freudiger und rasanter Übergang von meinem vergangenen Tag bei der Arbeit zurück ins Familienleben.
Beitrag von Anna Kollbrunner









